
Achtsamkeitstherapie
Achtsamkeitsmeditation …
… hilft, Gedankenkreisen zu unterbrechen
… reduziert wahrgenommenen Stress
… fördert ein Gefühl von Ruhe und Ausgeglichenheit
… unterstützt die Behandlung von Depressionen, Angststörungen und innerer Unruhe
… hilft im Umgang mit chronischen Schmerzen
Mittels der therapeutisch begleiteten Achtsamkeitsmeditation werden zwanghafte Gedanken, schmerzende Emotionen, quälende Erinnerungen sowie Zukunftssorgen zunächst durch ein Sitzen im Schweigen (Meditation) konzentriert wahrgenommen und danach in der Gruppe therapeutisch aufgearbeitet.
Der Körper denkt mit
Beide Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten unserer Praxis sind analytisch ausgebildet. Aus dieser Arbeit heraus ist es ein naheliegender Schritt, neben Gespräch und Imagination auch den Körper und die kognitive Achtsamkeit einzubeziehen. Denn was sich der Sprache entzieht, zeigt sich oft zuerst im Körper: in der Atmung, in der Haltung, in einer Anspannung, für die noch kein Wort gefunden ist.
Wir arbeiten deshalb mit körperorientierten und achtsamkeitsbasierten Elementen — mit Atem- und Entspannungsverfahren, mit sitzender Meditation und mit Übungen aus dem traumasensitiven Yoga. Sie ersetzen die psychotherapeutische Arbeit nicht. Sie öffnen ihr einen zweiten Zugang, dort, wo das Gespräch allein nicht hinreicht.
Traumasensitives Yoga
Traumasensitives Yoga ist ein körperorientiertes Verfahren für Menschen, die den eigenen Körper nach belastenden Erfahrungen nicht mehr als sicheren Ort erleben. Es geht nicht um Leistung, nicht um korrekte Haltungen und nicht um Spiritualität, sondern um eine einfache Erfahrung: Ich entscheide, was mein Körper tut.
Das Verfahren ist wissenschaftlich untersucht. Eine randomisiert-kontrollierte Studie zeigte bei chronischer posttraumatischer Belastungsstörung eine signifikante Symptomreduktion.
Wir setzen diese Elemente in der Einzeltherapie und in der Achtsamkeitsgruppe ein — abgestimmt auf die einzelne Person und immer eingebettet in den psychotherapeutischen Prozess.





